Ratgeber · Kosten

    Was kostet ein DVT? Preise in Deutschland 2026

    Ein DVT (digitale Volumentomographie) ist eine Investition — aber wie viel müssen Zahnärzte wirklich einplanen? Dieser Ratgeber schlüsselt Anschaffungspreis, Folgekosten und Finanzierung transparent auf.

    Lesezeit ca. 4 Min.Aktualisiert 2026herstellerunabhängig

    DVT-Preise nach Geräteklasse

    Die Anschaffungskosten hängen vor allem vom Field-of-View (Aufnahmevolumen), der Auflösung und der mitgelieferten Software ab. Als Orientierung für den deutschen Markt 2026:

    GeräteklassePreisspanne*Typische IndikationFOV
    Einstiegca. 40.000–50.000 €Endodontie, Einzelzahn, kleine Praxisklein (z. B. 5×5 cm)
    Mittelklasseca. 50.000–80.000 €Implantologie, KFO, Mehrbehandlermittel (z. B. 8×8 cm)
    High-Endca. 80.000–120.000 €große Praxen, Kliniken, Fusion-Workflowgroß (bis 18×16 cm)

    *Unverbindliche Orientierungswerte inkl. typischer Software, ohne Einbau, Strahlenschutz & Schulung. Stand 2026.

    Welche Folgekosten kommen dazu?

    Einbau & Strahlenschutz
    Aufstellung, ggf. baulicher Strahlenschutz, Abnahme
    Software & Lizenzen
    Viewer, KI-Module (SMARTdent 5D), Updates
    PACS/DICOM-Server
    Archivierung & Datensicherung
    Wartung & Schulung
    Konstanzprüfung, Team-Einweisung, Support

    Kaufen, leasen oder finanzieren?

    Viele Praxen finanzieren das DVT oder nutzen Leasing, um die Investition über die Nutzungsdauer zu verteilen. Ein DVT amortisiert sich häufig durch reduzierte Überweisungen und zusätzliche Wertschöpfung (z. B. Implantatplanung im Haus). Wir rechnen Ihnen den ROI gern an Ihrem Fallaufkommen durch.

    Entscheidend ist nicht der niedrigste Anschaffungspreis, sondern die Gesamtkosten über die Laufzeit — inklusive Workflow-Integration.
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